Christof Wolf

Die Bewohner von Dhangmari

Dhangmari: Die Siedlung am Rande der Mangroven

Bangladesch gehört zu den ärmsten Ländern unserer Erde. Die meisten Einwohner leben hier als Selbstversorger und sind darauf angewiesen, was ihnen die Natur zur Verfügung stellt.
„Dahangmari“ - eine Siedlung am gleichnamigen Fluss, liegt im Südwesten von Bangladesch und grenzt direkt an die weltgrößten Mangrovenwälder.

Eine besondere Region: Denn genau an diesem Abschnitt mischt sich das Süßwasser vom Festland, mit dem Salzwasser aus den Mangroven. Dieses Mischungsverhältnis sorgt für einen guten Lebensraum verschiedener Fischarten.
Viele Familien haben sich daher hier als Fischer nieder gelassen, um durch den Fluss überleben zu können.

Ein Ort, der seine ganz eigene Magie ausstrahlt:
Denn die Kultur dieser Bewohner ist ebenso ursprünglich, wie ihre Lebensweise. Die Einwohner leben im Einklang mit der Natur und sind tief mit ihren Religionen verwurzelt. Dabei sind ihnen Sitten und Traditionen genauso wichtig, wie ihre alten Rituale.

Der Fluss Dhangmari ist für alle Einwohner lebensnotwendig. Doch das kontroverse ist: Er nimmt ihnen auch zunehmend den Lebensraum. 

Denn das sandige Erdreich, auf dem die Siedlung gebaut ist, wird immer stärker von dem Fluss ausgeschwemmt. So stark, dass dieser Ort bereits in wenigen Jahren nicht mehr existieren wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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